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Lost Signal I / F. Giebichenstein Vom Linguisten Umberto Eco stammt der lebenskluge Ratschlag, dass all jene, die nicht das Zeug zum Protagonisten haben, wenigstens intelligente Zuhörer sein sollten. In den goldenen Zeiten des Rundfunks, insbesondere der des Hörfunks, gab es noch eine wohltuende Parität zwischen den Zuhörern und den Rednern. Das lag daran, das…
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Drive in Cinema, F.Giebichenstein (fk)
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Als ich mit dem Buch fertig war, fiel mir seltsamerweise ein Wort von John Burnside ein: „Ich sah den Teufel in einer Tasse Fertigsuppe.“. Der Schlaf in den Uhren hatte dazu geführt, dass ich wie die Hündin Laika in ihrem Sputnik 2 durch Treva flog und den Endgegner suchte. Seit Jahren lese ich nur noch…
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Der Internetpionier Clifford Stoll verglich vor etlichen Jahren einmal den Versuch der sinnvollen Nutzung des Internet damit, als würde man versuchen, aus einem aufgedrehten Feuerwehrschlauch Wasser zu trinken. Ein frustranes Erlebnis. Das Internet Stolls ist heute zu dem geworden, was Paul Virilio vor mehr als drei Jahrzehnten als „digitale Kolonie“ beschrieb. Das Internet war und…
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Alfred Ehrhardt war ein großer Meister der Bildkunst. Die Wirkung der Natur so eindringlich nahe zu bringen ist wenigen Fotografen gelungen. Doch Alfred Ehrhardt war mehr als Fotograf und Dokumentarfilmer. Sein vielschichtiges Werk ist das Zeugnis eines herausragenden Künstlers. Der gebürtige Thüringer kannte die Welt und die Kunst. Zeit seines Lebens war er noch als…
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Es gibt Fotografien, die jeder kennt. Das schwarz-weiße Portrait Einsteins ist so ein Bild. Eine kolossale Aufnahme, die zur Erinnerungstextur des 20. Jahrhunderts wurde. Fred Stein ist der Name des Fotografen. Die fotografischen Arbeiten des gebürtigen Dresdners sind ein großes Erbe und ein großer Schatz in der Geschichte der Fotografie. Stein kam auf tragische Weise…
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Vom Soziologen Ulrich Beck stammt der Begriff der Brasilianisierung des Westens. Am Ende dieser Brasilianisierung steht die totale soziale Ungleichheit. Mit allen Konsequenzen für die zerfallenden Gesellschaften: Kriminalität, Armut und Zerfall. Was in Europa erst begonnen hat, ist in vielen Städten Lateinamerikas und auch in den USA längst Realität. Der mexikanische Fotograf Carlos Cazalis fotografierte…
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Der mexikanische Fotograf Enrique Metinides fotografierte seine erste Leiche als kleiner Junge. Metinides fotojournalistische Arbeit aus mehr als dreißig Jahren sind harter Stoff: Katastrophen, Mord und Totschlag. Heute herrscht in einigen Gebieten Mexikos ein innerstaatlicher Krieg, den der Staat nicht mehr gewinnen kann. Gut organisierte und mit modernster Waffentechnik ausgerüstete Drogenkartelle haben das Land fest…
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Die Botschaft des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher ist klar. Das gegenwärtige Wirtschaftssystem des Westens ist krank und wird am Ende nur Zerstörung und Verwüstung hinterlassen. Verschwörungstheorien oder Paranoia sind nicht Schirrmachers Sache, er hat lediglich ein enorm kluges Buch über die Entstehung des digitalen Finanzkapitalismus geschrieben. Das der Publizist ein feines Gespür für die relevanten Themen…
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Als Schauspieler bleibt Dennis Hopper unvergessen. Sein Auftritt als psychopathischer Frank Booth in David Lynchs Blue Velvet war große Darstellungskunst. Doch der Mann aus Dodge City war auch ein ebenso leidenschaftlicher wie ernsthafter Fotograf. Sein fotografischer Nachlass ist Teil jener berühmten amerikanischen Fotokunst, die das letzte Jahrhundert hervorgebracht hat. Hoppers Fotografien sind melancholische Schnappschüsse einer…